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Erlebnis des Försters)

Wo ist der Karton?

Nikolaus

Der Einkauf
Der Tannenbaum

Mein schönstes Geschenk

Weihnachten 2003

Das schönste Geschenk zur Heiligen Nacht,
hab ich mir heuer selbst gemacht.
doch zuerst mir was genommen,
dann so viel zurück bekommen.
Glühwein, Sekt, Punsch, Wein und Bier,
danke, gibt's nicht mehr bei mir,
dafür tausend schöne Sachen,
die mir viel mehr Freude machen,
mir auch viel zum Denken geben,
denn ich darf jetzt wieder L E B E N
ohne Kopfschmerz, kotzen, saufen,
muss nicht mehr zum Doktor laufen,
Flaschen brauch ich nicht entsorgen,
nicht mehr kümmern, was ist morgen,
muss nur noch an HEUTE denken,
HM wird's schon für mich lenken
muss nicht mehr für alle springen,
und 200% Leistung bringen,
Was andere sagen ist mir gleich,
denn im Herzen bin ich reich,
mich nicht mehr fürchten, nicht mehr schämen,
nicht mehr mich als Saufschwein grämen,
und ich hab jetzt wieder Tränen.
plagen Sorgen mich und Schmerz,
schütt aus am PC mein Herz,
soviel Freunde sind für mich da
ganz weit weg, und doch so nah.
lass mich gerne mal umarmen ((()))
und mich fallen in die warmen
Hände meiner FreundINNEN
kann dabei doch nur gewinnen
kann die Sonne wieder sehen,
brauch nicht mehr im Dunkeln gehen
hör die Vögel draußen pfeifen
kann die Natur wieder begreifen
kann auch einmal herzhaft lachen
manchmal dumme Streiche machen
mit den Kindern mach ich Spiele
Küsschen krieg ich dann sehr viele
diese schmecken, hmm so fein
keine Fahne mehr vom Wein.
Kommt ein Loch und ich fall hinein,
brauch ich dort nicht lange sein.
Hände kommen mir entgegen
muss nur noch den A... hochheben
und nach diesen Händen fassen
die mich bestimmt nicht fallen lassen
die mich nicht mit Rat erschlagen
die nicht nach der Kasse fragen
die mich lieben wie ich bin
die nur haben eins im Sinn
das erste Glas und nur für HEUTE
was sind das bloß für komische Leute
reden immer nur von sich
und ich hol Hilfe nur für mich
werde auch an andere denken
wenn sie es wollen, ihnen schenken,
das was ich geschenkt bekommen
und was ich mir hab genommen
an Erfahrung, Hoffnung, Kraft,
das hat nur AA geschafft.
AA und ich und Du und Ihr
lieber Gott ich danke Dir.

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Ich brauche Menschen

Ich brauche Menschen
die mich mögen
die mich lieben
die mich achten
die mich durchschauen
die sich getrauen
um zu erkennen:
Der bin ICH

Ich brauche Menschen
die mich belügen
mich betrügen
mich verletzen
mich verhetzen
mich verlachen
um zu erkennen:
Der bin ICH

Ich brauche Menschen, die mich bemerken,
brauche solche, die mich stärken,
brauch´ die Frohen, Guten, Schlechten,
die Starken wie die Selbstgerechten
ich brauche alle um zu sehen:
Der bin ICH

Ich brauch die Angst für mein Gewissen
brauch den Schlaf als Ruhekissen
brauch die Einsamkeit als Kraft
brauch den Streit, der Klarheit schafft.

Ich brauche Antwort auf die Fragen
brauche Trost für mein Versagen
ich brauch den Stolz auf meine Leistung
ich brauch Vergebung bei Entgleisung.

Ich brauch Erlaubnis zum Probieren
brauch Erfahrung zum Kapieren
ich brauch Wahrhaftigkeit im Streben
ich brauch die Hand, sie Dir zu geben.

Ich brauche den Mohn in voller Blüte
brauch die Nacht in ihrer Güte
ich brauch den Regen und das Meer
um zu erkennen, WER der HERR.

Ich brauche Tatkraft zum Gelingen
brauch den Mut, mich hoch zu schwingen
ich brauche Wahrheit statt Selbstbetrug
Freiheit in Lüge ist nicht frei genug.

Ich brauch die Jugend
sie ist mein Gestern
Ich brauch das Alter
wir werden Schwestern
Ich brauch das HEUTE - es ist mein
ich brauche Zeit und Raum zum Sein.

Ich brauch die Knechtschaft durch das Leiden
brauche Wände, weil sie schweigen.
Ich brauch Gespräche statt Geschwätz.
Ich brauch Humor und nicht nur Hetz.

Ich brauch die Moll-Tonart der Seele
für das Credo der Choräle
Ich brauch den Boden, der mich trägt,
den Dank, der aus Gebet entsteht.

Ich brauche EUCH - um MICH zu finden,
Ich brauch Vertrauen, mich zu binden.
Ich brauche Raum für die Begegnung,
in ihr erfährt das Teilen Segnung.

Ich brauch dein Vorbild - ohne Belehrung,
brauch Umarmung - nicht Erklärung
Ich brauch Verbindung zum Gegenüber,
Dein Lächeln baut die Brücke herüber.

Ich brauche EURE Erfahrung zum Leben
"Meeting" heißt: sinnvoll Begleitung geben.
MUT, WEISHEIT und GELASSENHEIT
sind Ziel all-täglicher Nüchternheit.

g24h!
Riki

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Weihnacht

 
Markt und Strassen stehn verlassen
hell erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh ich durch die Gassen
alles sieht so festlich aus.
 
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wundervoll beglückt.
 
Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen , heiliges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
 
Sterne hoch die Kreise schwingen;
aus des Schnees Einsamkeit
steigt wie wunderbares Singen-;
oh du gnadenreiche Zeit!
 
Josef von Eichendorf 1788-1857 

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Friede auf Erden (von Susan Hill und Angela Barrett)

Der Weihnachtsabend sank herab,
auf den Hof in den Feldern, auf die Straßen der Stadt.
Es war Weihnachtsabend,
und Zwölf schlug die Uhr.
Da vernahm man die Botschaft
Im brausenden Wind,
hoch in den Lüften
und tief unten im Grund.
Sie sirrte durch Drähte
Und drang in den Traum:
Friede auf Erden!

Das hörte der Fuchs,
der zum Hühnerstall schlich.
Und der Wurm, tief, tief in der Erde.
Und der Wolf,
der um den Schafspferch schlich.
Das hörte der Hund, der die Katze anknurrte,
die vorm Mauseloch saß und der Maus nachschnupperte.
Das hörte die Maus in ihrem Versteck
Und zitterte vor Angst und Schreck.

Und draußen im kahlen Hinterhof
Fauchten und spuckten zwei struppige Kater,
die sich im Streit zerkratzten.
Das hörte die Eule
Auf ihrem lautlosen Beuteflug
Und die Spitzmaus da unten
Im Loch voller Laub.

Das hörte der alte General im Bett,
wo er im Schlaf von Schlachten träumte.
Das hörten die Krieger im Kinderzimmer,
die auf dem Fußboden in Marschordnung standen.
Das hörte das Wiesel, das Frettchen, der Iltis
Und der Hase, erstarrt in der Sasse,
der Wal in der See und darüber
sein Fänger im tanzenden Kahn.

Das hörten die Jäger im Schlaf -
Halali horrido, halali horrido -
Und die Hunde und Hasen
Da draußen im Feld,
wo der Frost mit seiner klirrenden Faust
die Wintererde im Griff hielt.

Weihnachtsabend, Mitternacht
Schlug die Uhr.
Hoch am Kirchturm
Über der Stadt.
Auf den Mauern
Und im Saal,
überall die eine Botschaft:

Weihnachtsabend!
Friede auf Erden!

Ist das wahr?
Fragt der Fuchs die Henne und
Die Henne den Wolf und
Der Wolf das Schaf und
Das Schaf den Hund und
Fragt der Hund die Katze und
Die Katz die Maus und
Die Maus die Eule und
Die Eule die Spitzmaus und
Die Spitzmaus den General im Bett.

Friede auf Erden - ist das wahr?
Fragt er im Traum seine Truppe,
in Reih und Glied auf den Kinderzimmerdielen,
und die Krieger fragen das Wiesel
und das Frettchen und den Iltis,
und der Wal fragt seinen Fänger
mit der Harpune im tanzenden Kahn.

Friede auf Erden - kann es denn wahr sein?
Fragen die Jäger ihre Meute,
halali horrido,
fragen die Hunde den Hasen, und es ist bitterkalt auf dem Feld.

Friede auf Erden - kann es denn wahr sein,
was die Botschaft verkündet?
So komm doch und schau!
Sieh doch, sie lassen den Streit
Und die Jagd und die Hatz,
lassen ab von den Träumen vom Krieg.
Und sie brechen gemeinsam auf,
der Fuchs mit der Henne und
die Henne mit dem Wolf und
der Wolf mit dem Schaf und
das Schaf mit dem Hund und
der Hund mit der Katze und
die Katz mit der Maus und
die Maus mit der Eule und
die Eule mit der Spitzmaus und
der Mensch mit den Tieren.

Er geht mit dem Wiesel,
das Frettchen mit dem Karnickel,
die Meute mit ihrem Hasen,
und der Wal zog den Kahn
mit dem Fänger an Land.

Und auf halben Wege
Durch Wald und Feld
Und durch die Straßen der Stadt
Begann es leise zu schneien.
Weihnachtsabend um Mitternacht:
Sie kamen zum Stall,
und sie sahen mit eigenen Augen: Es ist wahr!
Es ist wahr!

Friede auf Erden
Immerdar.

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Noch ist der Herbst nicht ganz entflohn,

Noch ist der Herbst nicht ganz entflohn,
aber als Knecht Ruprecht schon
kommt der Winter hergeschritten,
und alsbald aus Schnees Mitten
klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
bunt auf uns herniedersah,
weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
und das Jahr geht auf die Neige,
und das schöne Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
heute bist du uns noch fern,
aber Tannen, Engel, Fahnen,
lassen uns den Tag schon ahnen,
und wir sehen schon den Stern.

Theodor Fontane

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Neujahrsgebet des Pfarrers Hermann Kappen von St. Lamberti zu Münster aus
dem Jahr 1883:


Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden

Lasse die Leute kein falsches Geld machen
und auch das Geld keine falschen Leute

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Männer an ihr erstes

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde

Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind

Gib den Regierenden ein gutes Deutsch
und den Deutschen eine gute Regierung

Herr sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen - aber nicht sofort

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Weihnachtswunder

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern hernieder lacht.
Vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle ist die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken.
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder.
Anbetend, staunend muss ich stehen.
Es sinkt auf meine Augenlider
ein goldener Kindertraum hernieder.
Ich fühl`s: Ein Wunder ist geschehen.

Theodor Storm

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Glück !

Es huscht das Glück von Tür zu Tür,
Klopft zaghaft an: - Wer öffnet mir?

Der Frohe lärmt im frohen Kreis
und hört nicht, wie es klopft so leis.

Der Trübe seufzt: Ich lass nicht ein,
Nur neue Trübsal wird es sein.

Der Reiche wähnt, es pocht die Not,
Der Kranke bangt, es sei der Tot.

Schon will das Glück enteilen sacht;
Denn nirgends wird im aufgemacht.

Der Dümmste öffnet just die Tür -
Da lacht das Glück: Ich bleib bei dir!

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Die Chance des Neuanfangs

Heute - inmitten des Stromes der verrinnenden Zeit,
jetzt, an diesem Tage, den du lebst
zwischen den Schatten von gestern
und der Ungewissheit von morgen;
heute - eingezwängt in die Macht der Gewohnheit,
zum tausendsten mal gescheitert,
müde und traurig,
weil du dir selbst nicht mehr glaubst;
heute niedergedrückt von der lähmenden Frage:
"Wird sich je etwas ändern ?"
und so verwundet
von der vergifteten Wahrheit des Feindes:
"Du bleibst immer der Alte !";
heute - unter deinem Alptraum der Sorgen
und gekettet an die Schwerkraft des Versäumten - ruft dich dein Gott
in die Freiheit.
Heute, - so wie du bist, vom Leben gezeichnet
und trotz der noch offenen Zeit im Kalender
schon am Ende des Lebens -
lässt Gott dich noch einmal ganz neu beginnen.
Gerhard Kiefel

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Gott, gibt es Dich wirklich ?

Das Kind flüstert, "Gott, sprich zu mir"
Und eine Wiesenlerche sang.
Aber das Kind hört es nicht.
Da rief das Kind,
"Gott sprich zu mir!"
Und der Donner grollte am Himmel.
Aber das Kind hörte nicht.

Das Kind schaute sich um und sagte,
"Gott lass mich dich sehen"
Und ein Stern leuchtete hell.
Aber das Kind bemerkte es nicht.

Und das Kind schrie,
" Gott zeig mir ein Wunder!"
Und ein Leben wurde geboren,
aber das Kind wusste nichts davon.

Verzweifelt weinte das Kind
"Berühre mich Gott, und lass mich
wissen, dass du hier bist!"

Daraufhin reichte Gott nach unten
und berührte das Kind.
Aber das Kind wischte den Schmetterling ab
und ging unwissend davon.


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Ich habe sie gesehen

Es war Samstagnachmittag vor dem dritten Advent,
nur mal kurz mit den Hunden raus,
ohne Jacke, nur mit kurzärmligen Hemd.

Ein feines Singen, ein feines Beben,
Flügelschläge sich über mich erheben.
Es kann nicht sein, doch ist es wahr,
über mir eine Engelschar.

Aus einer Wolke sehe ich sie schweben,
nach Süden, Norden, Osten und Westen eben.
War das die Verstärkung für unser Christkind,
was allen lieben Kindern zu Weihnachten etwas bringt ?

Denn bestimmt kann das Christkind es alleine nicht schaffen,
darum helfen Engel mit aus, sonst müsste es Überstunden machen.

Mit großen Flügeln und weißen Gewändern,
habe ich sie gesehen,
ehrfurchtsvoll blieb ich stehen.

Kann nicht beschreiben, was in mir ging vor,
schaute sie lange nach, bis ich sie aus den Augen verlor.
Keine Wärme und keine Kälte verspürte ich da,
als ich die Engelschar sah.

Es war mir, als bliebe die Zeit einfach stehen,
so was schönes hatte ich noch nie gesehen.
So viele Kinder zu beschenken in einer Nacht,
kann das Christkind nicht schaffen,
daß jedes Kinderherz kann lachen.
Nein das geht nicht, es sind zu viele auf der Welt,
darum hat Petrus die Engel bestellt.

Ich weiß nicht wie sie Helfen, Himmelsschlitten habe ich keine gesehen,
aber wir sind nur Menschen, können nicht alles verstehen.
Millionen von Sternen sehen wir am Himmelszelt,
und die wir nicht sehen, können wir nur raten,
so klein ist unsere Welt.

Für jeden Stern, ein Engel ist da,
doch nur zur Weihnachtszeit sehen wir sie mal.
Ich habe sie gesehen, die Engel, mit dem lieben Gesicht,
will die Freude mit Euch teilen,
drum schrieb ich dieses Gedicht.

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Was ist denn Advent ?

Nicht nur das eine Kerze brennt.
Ein hastig Treiben fängt dann an,
bevor noch kommt der Weihnachtsmann.

Auto aus der Garage fahren,
ohne noch Bescheid zu sagen.
Dann in Richtung Innenstadt,
und hoffen das man noch ein Parkplatz hat.

Dreimal kurven durch das Viertel,
weil kein Parkplatz noch nicht frei.
Langsam kommt doch Wut empor,
weil zuerst mit dem Bus fahren hatte ich ja vor.

Oh da vorne fährt jemand raus,
Blinker an, und abgesaust.
Doch der Schwung war gar zu heftig,
Stoßstange eine Delle, aber kräftig.

Einfach das Schild übersehen,
dürfte hier ja gar nicht stehen.
Für Behinderte ist doch der Platz.
Schild ist etwas nun nach hinten hin verbogen,
wo die Delle herkommt, es wird gelogen.

Schild und Auto nun behindert, und ich nehme mir das Recht,
einfach stehen bleiben, ich bin so frech.
Parkscheibe drehen, das ist wichtig,
doch vor Aufregung, war es nicht richtig.

Doch das merkt man erst immer hinterher,
30, -- Euro zahlen fiel mir dann schwer.
Dazu kam dann auch noch Bescheid,
300,-- Euro Strafe im Schnellverfahren,
weil ohne Unfallmeldung ich das Schild umgefahren.

Drei Punkte auch noch dabei, in der Flensburger Kartei.
Ja da habe ich gepennt, und so was alles im Advent.

Wärr ich doch mit dem Bus gefahren,
Ärger, und Geld hätte ich können Sparen.
Aber das weiß schon jedes Kind,
hinterher alle Schlauer sind.

Doch das Weihnachtsfest lass ich mir nicht versauen,
spar am Tannenbaum, den ich im Wald geh hauen.
Also die Geschenke von der Stadt schnell ausgeladen,
und dann in den Wald rein fahren.

Ein schöner Baum schnell ausgesucht,
abgesägt, und dann geflucht.
Steht ein Mann im grünen Rock,
und fuchtelt vor meiner Nase mit einem Stock.

Staatseigentum, und noch viele Worte ich so vernommen,
Tannenbaum aus dem Kofferraum genommen.
Ja der Tag der war nicht fein, noch eine Anzeige nun am Bein.
Wieder mahl gepennt, und das alles im Advent.

Also nach Hause ohne Baum, mit dem Vorsatz:
Nie gehe ich mehr einen Klauen.
Vorsatz hin, und Vorsatz her,
eines mach ich niemals mehr,
in der Adventzeit mit dem Auto in die Stadt,
nein, das habe ich nun wirklich satt.

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Postkartengruß

Nun ist wieder Weihnachtszeit,
bis zum Grüßen nicht mehr weit.

Bruder und Schwester hab ich nicht,
drum schreib ich Euch ein klein Gedicht.

Ich schreibe an von meiner Frau ihren Tanten,
hab nur sie als Verwandten.

Drei Brüder und ein Schwesterlein
das dürft es dann gewesen sein.

Jeder bekommt zur Weihnachtzeit
einen frohen Wunsch,
nun ist´s soweit.

Einen guten Rutsch ist auch mit drin,
und sonst schreib ich ja kein Klimbim.

Aber Euch, ihr  Lieben hier im Meeting,
schreib ich mehr
und das auch stetig.

Ich grüße Euch Alkis von  AA
der Gruß kommt von Hans Peter
ist doch klar.

Das zweite Mal ich bei Euch bin,
und schreib für so viel Freunde
hier was rinn.

Und freu mich schon aufs nächste Jahr,
dann schreib ich wieder
an Euch  AA

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Erlebnis  des  Försters     

Leise zarte Stimmen, hört man raunen durch den Tannenwald.
Sachte weht der Wind, aber er ist heute bitterkalt.
Ein Förster zieht des Weges, doch ist er nicht allein,
einige hungernde Tiere sind heute auch dabei.

Auf einer großen Lichtung, sieht der Förster einen goldenen Schlitten stehen,
er denkt er träumt, und will schnell wieder gehn.

Da erklingt eine glockenhelle Stimme:
"Lieber Förster komm zurück um dir den Schlitten anzusehen,
die Bremse klemmt, es will nicht weiter gehen."

Der Förster war nicht faul und dumm, setzte die Bitte in die Tat gleich um.
Einige Handgriffe wurden schnell gemacht,
dann fuhr der Schlitten mit seiner süßen Pracht.
12 Hirsche zogen ihn dahin,
noch aus der Ferne hörte er das leise Klingeling.

Er dreht sich um, blieb aber sofort überraschend stehen,
vor ihm stand eine Tanne so herrlich anzusehen.
Sie war geschmückt  mit Schokolade, Äpfel, Nüsse und mit Engelhaar.
Er rieb seine Augen, wusste  nicht,  wie ihm  geschah.

Da fiel ihm ein wen er geholfen hat. 
Ein goldener Schlitten mit 12 Hirschen davor,
es war das Christkind, es fuhr zum Himmelstor.

Und wird nach einigen Tagen wieder  auf  der  Erde  sein,
um  alle  zu  beschenken,  egal  ob  groß  ob  klein.

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Wo ist der Karton ?

Ach du meine Zeit, Weihnachten ist nicht mehr weit.
Brauche abends nur nach draußen gehen,
kann ich viele Lichter sehen.

Liebevoll die Fenster sind geschmückt,
und ich werde bald verrückt.

Finde den Karton nicht mehr,
mit dem ganzen Lichtermeer.

Habe den Keller schon durchsucht,
leise vor mir hin geflucht.

Mensch, wo kann der Karton bloß sein,
es groß drauf geschrieben habe ich.
bilde ich mir ein.

Und wenn ihr jetzt auch alle lacht,
jeden Karton hab ich aufgemacht.

Ich bin faul, aber nicht so dumm,
darum stehen im Keller so 20 Stück noch rum.

Vom Umzug, ist schon fünf Jahre her,
da seh ich, vermisst wird gar nichts mehr.

Was fürn Krempel ich gesehen,
die bleiben nicht mehr lange stehen.

Im altem Jahr fange ich noch an,
reingeschaut, und Schildchen dran.

Gold und Silber hol ich raus,
mach das wie der Nikolaus.
Pack alles in den großen Sack,
von den nicht mehr gebrauchten Kack.

Viel Krimskrams kommt bestimmt dabei rum,
kann der Schwiegersohn vertrödeln,
denn der ist noch jung.

Zeit vergeudet mit Kartons nachschauen,
als Kind hätte Mutter mir den Arsch verhauen.

Ein Karton, da schau ich noch mal rein,
das darf doch wohl jetzt wahr nicht sein.

Er ist es, ich leg mich hin,
ärgere mich,
weil ich mit dem nicht angefangen bin.

Was soll's, nun ist er da,
höre ein leises  Halleluja.
Singen nun die Engel schon ?

Nein, das war die Spieldose mit dem letzten Ton.

Nun schleppe ich die Kiste rauf,
zum Aufstellen der Schwippbögen,
habe ich aber keine Lust mehr drauf.

Schitt auf ein Tag weniger Licht,
lieber schrieb ich  EUCH  hier mein Gedicht.

Um es nun noch Abzurunden, wünsch ich ALLEN
immer gute 24 Stunden.

 

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Nikolaus

Denke ich was poltert da,
der Kamin der qualmt, als wär er zu,
das lässt mir nun doch keine Ruh.

Ich schau hinauf, und seh kein Licht,
vor kurzem erst der Schornsteinfeger da,
nun verstopft, und das im altem Jahr.

Nun kommt Russ in mein Gesicht,
es poltert weiter,
das gibt es nicht.

Nun seh ich Stiefel, groß und schwer,
ja wo kommen die jetzt her ?

Eine tiefe Stimme sagt dann im Kamin,
ich soll mal feste an die Stiefel zieh´n.

Ich zieh, schon bricht mir aus der Schweiß,
dann sitzt in der Kaminesglut
ein Mann auf seinem Steiss.

Komm schnell hoch, ehe der Hintern dir noch brennt,
da kommt auch noch meine Frau,
bekleidet nur für die Nacht ihr Hemd.

Was ist denn los, was macht der Mann denn im Kamin,
willst du ihn nicht schnell raus dort zieh´n ?

Gemach, Gemach ihr beiden Lieben,
die Glut schadet mir nicht,
doch der Sack ist hängen geblieben.

Ich hol ein Besen und stochere im Kamin so rum,
dann poltert es schon wieder, und dann kräftig, bumm.

Da lag der Sack in der Asche, denn Glut war nicht mehr da,
und der Mann murmelt in dem langen Bart:
" Das ist wieder mal ein Jahr "

Er ergreift den Sack, und holt so schöne Sachen raus.
Jetzt wussten wir, es ist der Nikolaus.

Ich fragte, warum er immer kommt durch den Kamin,
besser könne er den Sack, doch durch die Türe zieh´n.

"Es ist nun mal so der Brauch,
der große Chef hat´s gesagt, dann tu´ ich's auch.
Nun muss ich mich aber sputen, der Sack ist noch nicht leer,
aber nächstes Jahr habe ich abgenommen, dann brauche ich euere Hilfe bestimmt nicht mehr. "

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Der Einkauf

Habe vor dem PC so nachgedacht, und für Euch paar Zeilen dann gemacht.

Nun ist Weihnachten ja nicht mehr weit,
uns bleibt nur noch wenig Zeit.
Ich hetze durch die überfüllte Stadt,
ach wie hab ich das Gedränge satt.

Drei Einkaufstüten links, drei Päckchen rechts,
bleibe hängen an einer Laterne,
dadurch lauf ich dagegen,
und sehe Sterne.
Ach ich hab die Weihnachtszeit so gerne.

Mach mich von der Laterne los,
stolpere, und hab eine dicke Mutti auf meinen Schoß.
Drei Mann heben sie hoch, sie kann fliegen.
Doch ich bin fertig, und sag: "Lass mich mal liegen."
Die Porzellanpuppe ist bestimmt jetzt hin,
sie noch zu verschenken hat bestimmt kein Sinn.
Denke was soll ich das Päckchen noch mitschleppen,
lass es liegen,
im Glauben, einer wird die Puppe retten.
Rappel mich so langsam hoch,
und bekomm ein Tritt
und sehe noch größere Sterne.
Ach hab ich die Weihnachtszeit so gerne.

Es war der Esel, der sich wohl erschrocken hat.
Ich denk noch so, was sucht der Esel in der Stadt ?
Noch ein Tritt, es scheppert laut.
Das war das Paket mit der Lampe,
die der Esel aus der Hand mir haut.
Runter bückt sich der Mann, der den Esel am Zügel hält,
und fragt: "Hast du für unseren kleinen Zirkus etwas Geld?"
Ich will schreien, meine ganze Wut hinaus.
Da kommt von hinten, der Nikolaus.
Er hilft mir hoch, und sagt mit dunkler Stimme:
"Du lebst doch noch, ist doch nicht so schlimme."
Ich denk an unseren Gelassenheitsspruch,
den ich immer gerne höre.
"Du warst frech, darum hat der Nikolaus dich verhauen!"
sagt hinter mir ne kleene Göre.
Ach was habe ich die Weihnachtszeit so gerne.

Ich murmel mir noch eins in meinem Bart,
den ich schon lange nicht mehr hab.
Zieh zurecht die verrutschte Hose,
möchte stecken 5 Euro in die Zirkusdose.
Doch die Tasche am Gesäß ist leere,
von Ferne höre ich lachen,
die kleene Göre.
Ach was hab ich die Weihnachtszeit so gerne.

Komm nach Hause, pack die verdreckten Päckchen um,
der Mund geht auf, doch ich bleib stumm.
Kaputt vor mir die Puppe liegt,
und lächelt mich so herzlich an.
Welches Paket ließ ich liegen, beim Weihnachtsmann ?
Es war das Paket mit der Holzuhr aus dem Schwarzenwald,
nun ruft kein Vogel die Uhrzeit bald.
Und die Moral von der Geschicht,
so kurz vor Weihnachten geht man einkaufen nicht.

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Der Tannenbaum

Ein Tannenbaum muss her, nein kaufen tu ich keinen mehr.
Ganz frisch und grün, so muss er sein,
drum geh ich im Keller, hol Säge und ein Beil.
Aussuchen fällt nicht schwer, auf unserem Grundstück
stehen so an die 40, oder mehr.

Der ist schön gewachsen, ja den nehme ich,
setz die Säge an, die Tanne zu mir spricht:
" Oh lieber Mann, oh lass das sein,
denn ich bin doch noch so klein. "

Ich denke, das gibt es nicht, daß eine Tanne zu dir spricht.
Doch wieder dieses Flehen: " Lieber Mann, lass mich doch stehen,
kannst du nicht zum Händler gehen ?
So viele Brüder wurden schon geschlagen,
lass mich doch lieber hier im Garten. "

Ich schau mir so die Tanne an,
na gut, geh ich zur nächsten dann.
Die nimmt die Zweige auf einmal hoch,
träum ich, oder bin ich doof ?

"Ach jetzt bin ich voll erschrocken,
sägst mir doch nicht ab die Socken ?
Auch ich will weiter hier im Garten stehen,
kannst du nicht zum Händler gehen ? "

Und so geht das weiter dann,
komme nun zur Letzten an,
auch die nun zu mir spricht:
" Kannst zum Händler geh´n du nicht ? "

Ja was blieb mir da nun über,
mit dem Auto zum Händler rüber.
Dort suchte ich mir einen schönen Baum,
doch ihr glaubt es kaum.
Wieder dieses leise Flehen,
so was habe ich noch nicht gesehen.

Ganz entnervt hab ich gefragt,
was ein abgeschlagener Baum nun mag.

" Hier draußen will ich sein,
will nicht in die Stube rein.
Dort wo ich die Nadeln nur verlier,
und man gibt zum trinken mir abgestandenes Bier.
Abgeschlagen sind meine Füße,
komm mir vor wie in der Wüste.
Warum muss der Mensch uns quälen,
und immer in die Wohnung nehmen ?
Pflanzt uns einfach doch im Garten,
im Sommer werfen wir noch Schatten."

Nun denk ich, Recht hat dieser Baum.
Leider ist er ja schon abgehau´n,
darum lass ich ihn auch stehen,
hab ich das nun richtig gesehen ?

Zum Abschied er mit den Zweigen winkt,
komm mir vor nun wie ein Kind.
Sprech mit Bäumen im kameradschaftlichen Ton,
habe Hallos ich nun schon ?

Ganz egal, es ist nicht schlimm,
ich an Erfahrung nur gewinn.
Kein Baum will in der Wohnung rein,
also lass ich´s sein.

Warum soll ich nur einen schmücken,
hab von denen 40 Stücken,
also dann, ich spute mich, mach an 40 Tannen Licht.
Jetzt kann Weihnachen werden,
und Engelchen singen dann auf Erden.
Kommen auch zu mir im Garten,
können es kaum erwarten,
knips, am Schalter ich gemacht,
40 Tannen erstrahlen dann in Pracht.

Das mach ich nun jedes Jahr,
Tannen fällen war einmal,
im Haus steht nur die Krippe dann,
mit Tannenzweigen die zu lang.
Das reicht, und ist schön anzusehen,
und meine Tannen bleiben stehen.

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Engelsche mit dem güldenen Haar

Schwere Schritte gehen durch den Wald,
der Schnee unter den Stiefeln knirscht,
es ist Bitterkalt.

Das Gewehr über die Schulter, fest ist der Blick,
sein treuer Hund ist heute auch nicht mit.

Er kommt an einer Hütte, Rehe stehen drum herum,
er tritt durch ihre Mitte, sie flüchten nicht,
denn sie sind nicht Dumm.

Ein schwerer Riegel wird zurück geschoben,
um Heu, Kastanien und Futterrüben zu holen.

Ein großer Hirsch, mit einem enormen Geweih,
ist bei dem Rudel auch dabei.

Er beobachtet jede Bewegung die der Förster macht,
langsam kommt er näher, ganz bedacht.

Der Förster sagt: - Na mein alter Freund,
Zehn Jahre sind wir schon im Revier vereint.
Wünsche mir ein langes Leben,
denn glaube mir so lang ich da,
wird keiner seine Flinte zu dir erheben. -

Nun ist er ganz nah beim Förster, und er Schnaubt,
und es hört sich an, wie, - ein langes Leben sei dir erlaubt. -

Aus der Hand frisst er Petersilie die der Förster mitgebracht,
und er Schmatzt, das des Försters Herz im Leibe lacht.

- Mein Alter, ich muss nun gehen, pass auf deine Mädels auf,
und bleib nicht auf der Straße stehen. -

Als wenn er das verstanden hat, senkt er sein Haupt
und schüttelt den Kopf dabei.
Und der Förster denkt, wie schön, die Tiere leben noch so frei.

Schon ist er mit schweren Schritten durch die Schonung,
geht jetzt auf die Straße zu,
irgend etwas glitzert da, dass lässt ihn keine Ruh.

Ein Engelschen mit güldenen Haar,
steht ganz alleine am Waldrand da.

Der Förster seine Augen reibt, doch die Erscheinung bleibt.
- Komm her du guter Förstersmann, und hol dir ein paar Dinge dann. -
Hört er eine Glockenhelle Stimme,
so schön auch der Anblick,
es raubt ihm fast die Sinne.

- Denn wer so gut zu den Tieren ist,
zu Weihnachten auch keine Geschenke von mir vermisst. -

Und schon war die Erscheinung nicht mehr da,
hinter einer dicken Tanne, sah er noch mal das güldene Haar.

Doch mehrere in Goldpapier eingedrehte Pakete
lagen dort am Waldeshain,
die packte er nun in sein Auto rein.

Ob mir das zu Hause, glaubt die Frau,
das weiß ich aber nicht genau.
Also werde ich nichts sagen,
vom Engelsche mit dem güldenen Haar.
Lege die Pakete unter dem Tannenbaum,
und sage einfach: - Das Christkind war schon da. -

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Der Schneemann

Seht ihr Kinder, seht aus dem Fenster raus,
Nein, es kommt nicht schon wieder der Nikolaus !
Nein, Flocken Tanzen vom Himmelszelt,
ach wie Still und Weiß wird nun die Welt.
Zieht euch an, ganz warm, und denkt auch an den Schal.

Dann gehen wir hinaus in den Garten,
macht schon, lasst mich nicht so lange warten.
Wir wollen nun einen Schneemann machen,
mitgebracht hab´ ich alte Sachen.

Vom Opa den alten Hut, dem Schneemann steht er auch sehr gut.
Den alten Kittel, den Opa sogar noch sonntags trug,
den bekommt der Schneemann, aber noch nicht genug,
auch die alten Klopschen da aus Holz,
kann er tragen dann mit Stolz.

Zwei Kohlen kann Peter aus den Keller holen,
die bekommt er dann als Augen.
Und die Möhre als Nase mitten ins Gesicht,
hoffentlich wird sie von den Elstern nicht gestohlen.

Nun seht Kinder, ist er nicht ein stattlicher Mann,
dem nichts als nur die Wärme,
etwas anhaben kann ?

Lasst uns im Kreise um ihn tanzen,
wie die Flocken es auch tun,
und fröhlich dabei singen, ohne uns Auszuruhen.

Wissen wir wie lange noch der Schnee bleibt da ?
Wir wollen hoffen, bis ins Neue Jahr.
Und schauen wir morgens aus dem Fenster,
und haben noch nichts an,
winkt uns zu der Schneemann dann.

Aber Kinder, warum schaut er so traurig denn ?
Gehen wir hinaus, und fragen schnell.

" Schneemann sag warum bist´ traurig du denn bloß,
sag, was ist mit dir denn los ? "

Der Schneemann räuspert sich, und bleibt nicht stumm,
und fragt: " Warum steh´ ich denn hier allein nur so rum ?
Möchte ein Weib nehmen in meinen Armen,
ach liebe Kinder, habt Erbarmen. "

Die Kinder brauchte er nicht lang zu bitten,
die brachten ganz schnell eine Schneefrau auf ihren Schlitten.

Zusammen haben sie die beiden nun gebracht,
und nicht nur die Kinder haben dann gelacht.
Schneefrau und Schneemann nun zusammen stehen,
und ihr Glück kann man in ihren Gesichtern sehen.

" Danke ihr lieben Kinder das war fein,
doch hab ich nur ein Nackedei. "

Oh, die Kinder waren gar nicht dumm,
zogen einen langen Schaal ums Oberteil herum.
Und Omas Schürze der Schneefrau auch gut steht,
und lustig sieht es aus, wenn sie leicht im Winde weht.

So stehen die Beiden nun im Garten,
um aufs Neue Jahr zu Warten.

Und was hat Herr Schneemann im Arm denn da ?
Ein Schild, auf dem steht:

- - Wir sind glücklich, als kühles Ehepaar,
und wünschen allen ein Frohes Neues Jahr. - -

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